Lebenslange Haft im Mordfall Maike Thiel

Maike Thiel († 17)

Am 3. Juli 1997 verschwindet die 17-jährigen Maike Thiel nach einer Kontrolluntersuchung in einer Klinik in Hennigsdorf. Die Leiche der schwangeren Frau wird nie gefunden. Nachdem Anfang 2012 der Fall durch Aktenzeichen XY neu aufgerollt wurde, konnte nun – 17 Jahre nach der Tat – vor dem Neuruppiner Landgericht das Urteil gegen ihren damaligen Freund und dessen  Mutter gesprochen werden.

Mord aus Habgier und Anstiftung zum Mord. So lauten die Urteile, welche nach 45 Prozesstagen gegen Michael S. (35) und seine Mutter Christine (61) gesprochen wurden. Der damalige Ex-Freund von Maike soll sie mit Hilfe eines Bekannten (80) – der vom Gericht als verhandlungsunfähig eingestuft wurde – erdrosselt haben, da er den Unterhalt nicht bezahlen wollte. Seine Mutter gab den Auftrag und zahlte 3.600 DM für den Mord.

Beide Angeklagten wurden nun zu lebenslanger Haft verurteilt. Weitere Informationen bieten u.a. die BILD und die Märkische Allgemeine.

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