Traurige Gewissheit: Peggy († 9) ist tot

Peggy Knobloch | Bildquelle: Polizei

Nun ist es traurige Gewissheit: Ein Pilzsammler hat am Wochenende laut Informationen der Welt die sterblichen Überreste der vor 15 Jahren spurlos verschwundenen Peggy Knobloch gefunden. Der Fundort zwischen Rodacherbrunn in Thüringen und Nordhalben in Oberfranken liegt nur wenige Kilometer vom früheren Wohnort des Mädchens entfernt. Endgültige Gewissheit brachte der Staatsanwaltschaft Gera am heutigen Dienstag ein DNA-Abgleich.

Die 9-jährige Peggy Knobloch aus dem oberfränkischen Lichtenberg verschwand am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule spurlos. Gegen 19 Uhr wurde sie an diesem Abend zuletzt gesehen. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, bei welcher die SoKo Peggy rund 4.500 Spuren abarbeitete, einer ausgesetzten Belohnung in Höhe von 55.000€ und einer Ausstrahlung des Falls im XY-Spezial “Wo ist mein Kind?” im Juni 2015 blieb Peggy Knobloch verschwunden.

Im Jahr 2004 wurde der damals 27-jährige Ulvi K. wegen Mordes an Peggy Knobloch zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, obwohl große Teile der Bevölkerung von Lichtenberg und sogar Peggy Knoblochs leiblicher Vater und ihre Großeltern an seine Unschuld glaubten. Nach mehreren Revisions- und Wiederaufnahmeverfahren wurde Ulvi K. im Jahr 2014 freigesprochen.

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