Vorschau: Aktenzeichen XY am 12. Dezember 2018

Thema der Sendung unter anderem: Die Vergewaltigung einer 16-Jährigen an der Schwebebahnhaltestelle Vohwinkel

Zwei versuchte Tötungsdelikte, eine Vergewaltigung, Raub und Betrug – das sind die Fälle der letzten Ausgabe von Aktenzeichen XY … ungelöst im Jahr 2019. Am morgigen Mittwochabend bittet die Kriminalpolizei noch ein letztes Mal in diesem Jahr “wieder um Mithilfe”. Die Vorschau.

Party mit dramatischem Ende
Eine 16-Jährige besucht mit ihren Freunden eine 2000er-Party. Auf dem Heimweg wartet sie allein an einer Bahnhaltestelle – und fällt einem Verbrecher ins Auge. (zdf.de)

Quelle: Landeskriminalamt NRW

Die Tat ereignete sich am 10. Februar 2018 im Wuppertaler Stadtteil Vohwinkel. Nachdem das 16-jährige Opfer eine Karnevalsveranstaltung besucht hatte, wollte sie sich gegen 3 Uhr früh von einer Freundin an der Haltestelle “Vohwinkel” der Wuppertaler Schwebebahn abholen lassen. Während sie auf ihre Bekannte wartete, wurde die 16-Jährige von einem unbekannten Mann angesprochen, der sich aber zunächst wieder entfernte. Wenige Minuten später kam der etwa 180 – 185 cm große Mann zurück, vergewaltigte die junge Frau und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Der Täter hatte eine schlanke Statur und schwarze Haare. Während der Tatbegehung trug er einen blauen Kapuzenpullover und war ansonsten dunkel gekleidet. Als besonderes Merkmal hatte er an der rechten Augenbraue eine rasierte Lücke oder Narbe. Auffällig war zudem ein ca. 3 cm breiter Ring mit unbekannter Gravur.

Folgenreiche Selbstverteidigung

Ein Mann verbringt einen gemütlichen Skat-Abend mit Freunden. Auf dem Heimweg gerät er in eine Konfrontation, aus der er scheinbar unversehrt entkommt. Scheinbar. (zdf.de)

Wegen versuchten Totschlags ermittelt in diesem Fall die Mordkommission der brandenburgischen Polizeidirektion Ost. Am 11. November 2017 war ein 54 Jahre alter Mann aus Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) auf seinem Fahrrad gegen 01:45 Uhr auf dem Nachhauseweg, als er von drei Tätern in der dortigen Ernst-Thälmann-Straße unvermittelt angegriffen wurde. Während einer der Täter versuchte, dem Opfer das Fahrrad zu entwenden, attackierte sein Komplize den 54-Jährigen mit einem Messer – dabei erlitt das Opfer schwerwiegende Verletzungen.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Belohnung in Höhe von 2.000€ ausgelobt.1)Versuchter Totschlag in Fürstenwalde. Fall bei Aktenzeichen XY aus: niederlausitz-aktuell.de, abgerufen am 11.12.2o18

Messerattacke auf Diskobesucher
Als drei Männer um 3:00 Uhr morgens die Disko verlassen, wollen sie schnell nach Hause. Doch zwei Fremde greifen sie unvermittelt an. Und plötzlich blitzt eine Klinge auf. (zdf.de)

Die Tat ereignete sich am 10. März 2018 in der Gießener Schanzenstraße, unweit der Discothek “Harleem”. Nachdem zwei 20-Jährige die Disko verlassen hatten, wurden sie von zwei Männern angesprochen, beschimpft und schließlich tätlich angegriffen. Eines der Opfer wurde zu Boden geschlagen und erlitt leichte Verletzungen, das andere Opfer wurde durch einen Angriff mit einem Messer so schwer verletzt, dass der junge Mann notoperiert werden musste. Die zuständige Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

Der erste Täter war 17 – 20 Jahre alt, etwa 175 cm groß, hatte ein markantes Kinn und eine sportliche Figur. Während der Tatbegehung trug er ein schwarzes T-Shirt und eine sog. “Undercut”-Frisur. Der zweite Täter war etwas jünger, rund 160 cm groß und untersetzt. Zur Tatzeit trug er schwarze Locken und ein graues T-Shirt. Beide Männer sollen laut Zeugen aus dem nordafrikanischen oder arabischen Raum stammen und einen entsprechenden Dialekt sprechen. Für die zuständige Kripo Gießen wird Kriminaloberkommissar Christian Schwarz am morgigen Mittwochabend zu Gast bei Rudi Cerne im XY-Studio sein und die ZDF-Zuschauer um Mithilfe bei der Aufklärung der Tat bitten.2)Messerattacke vor Gießener Disco Thema bei „Aktenzeichen XY” aus: SOL.de, abgerufen am 11.12.2018

Coup mit falschem Geldtransporter
Dreister geht’s nimmer: Zwei Täter verkleiden sich als Wachmänner, dann holen sie das Geld ab – mit einem wie echt aussehenden Security-Transporter. Eine perfekte Täuschung. (zdf.de)

Über eine Million Euro in einer verplombten Geldkiste: Das war die Summe, die zwei bis heute unbekannte Täter am 19. Dezember 2017 im westfälischen Gronau erbeuteten. Die Täter hatten sich an jenem Dienstagnachmittag gegen 14.30 Uhr an der Hauptverwaltung des Lebensmittelunternehmens K+K als Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens ausgegeben. Hierzu trugen sie nicht nur die typische Bekleidung des Unternehmens, sondern hat auch einen schwarzen VW T5 mit passenden Aufklebern versehen. Die Tat wurde erst entdeckt, als sich die echten Geldtransportfahrer – wie eigentlich üblich – telefonisch anmeldeten. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung fehlt vom entwendeten Geld und den Tätern bis heute jede Spur.

Die Täter sahen sich auffallend ähnlich, waren 170 – 175 cm groß, trugen Vollbärte und sind möglicherweise arabischer Herkunft. Sie sprachen akzentfrei Deutsch und hatten ein gepflegtes Erscheinungsbild. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung in Höhe von 50.000€ ausgelobt.3)Dreister K+K-Coup Thema bei Aktenzeichen XY ungelöst aus: Westfälische Nachrichten, abgerufen am 11.12.2018

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