Vorschau: Aktenzeichen XY am 14. Dezember 2016

Phantomzeichnung zum Prostituierten-Mord in Peine | Quelle: Polizei Salzgitter

Bereits in der vergangenen XY-Ausgabe am 16. November bat Rudi Cerne die ZDF-Zuschauer bei der Aufklärung eines Prostituierten-Mordes um Mithilfe. Die 40-jährige mit ungarischen Wurzeln war am 4. November in ihrem Wohnwagen an der B 494 bei Hofschwicheldt ermordet aufgefunden worden. Die Untersuchungen ergaben, dass die Frau an jenem Freitag bereits mehrere Kunden bedient hatte, bevor sie infolge äußerer Gewalteinwirkung verstarb. Nun erhoffen sich die zuständigen Ermittler weitere Hinweise durch ein Phantom-Bild, welches einen bisher unbekannten Mann zeigt, der sich zur fraglichen Zeit in der Nähe des Tatorts aufhielt. Der Gesuchte war 190-195 cm groß, hatte eine athletische Figur, sehr kurze Haare und trug eine glänzende Bomberjacke. [1] Zeugen in diesem, und den weiteren Fällen der Sendung, werden dringend gebeten, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden. Die Vorschau.

Zerstörte Träume
Eine 58-jährige Frau träumt davon, mit Freunden auf einen Bauernhof zu ziehen. Ihr Traum scheint in greifbare Nähe zu rücken, da wird sie Opfer eines grausamen Verbrechens. (e110.de)

Fahndungsplakat
Quelle: PP Nordhessen

Die Leiche der 58-jährigen Monika S. wurde am Mittwoch, den 6. Mai 2015, am Fulda-Radweg im Kasseler Stadtteil Wesertor gefunden. Spaziergänger entdeckten gegen 14 Uhr die – mit Gartenabfällen bedeckten – sterblichen Überreste der Frau, die laut polizeilicher Ermittlungen zuletzt am 26. März 2015 lebend gesehen wurde. Wie lange die Tote, welche sich zu Lebzeiten häufiger im Obdachlosenmilieu der Stadt aufgehalten hatte, bereits dort lag, konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden. Monika S. war 172 cm groß, schlank, hatte sehr lange braune, leicht gewellte Haare und trug ein T-Shirt der Marke “Keen Berley”.

Die Ermittler wenden sich nun am morgigen Mittwoch vor allem mit folgenden Fragen an die XY-Zuschauer:

  • Wer hat Monika S., die sich auch Monique nannte, in der Zeit vor ihrem Verschwinden lebend gesehen?
  • Wer hatte Kontakt zu ihr?
  • Wo hielt sich Monika S. vor ihrem Verschwinden auf?

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls Monika S. führen, hat die Staatsanwaltschaft Kassel eine Belohnung in Höhe von 3.000€ ausgesetzt. [1] [2] [3]

Konzept geht nicht auf
Ein Sicherheitsunternehmen transportiert Geld und Wertsachen in neutralen Lieferwagen. Jahrelang erkennt niemand die wertvolle Fracht – aber dann wird doch ein Transporter überfallen… (e110.de)

Der Raubüberfall ereignete sich exakt ein Jahr vor der Ausstrahlung als Filmfall in der morgigen Ausgabe von Aktenzeichen XY … ungelöst – am 14. Dezember 2015. Zwei maskierte Männer zwangen an jenem Abend in der Heinkelstraße in Kirchheim/Teck den 78-jährigen Fahrer des Werttransporters durch ein quergestelltes Fahrzeug der Marke Alfa Romeo zum Anhalten. Nachdem die Täter die Scheibe an der Fahrerseite eingeschlagen und den Fahrer mit Schlägen traktiert hatten, konnte dieser leicht verletzt über die Beifahrerseite entkommen. Die beiden Räuber flüchteten mit beiden Fahrzeugen, welche sie später in Höhe der Tannenstraße an der Autobahnbrücke A8 (München-Stuttgart) in Brand steckten. Sie entkamen mit Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen fehlt bis heute von Tätern und Beute jede Spur.

Für Hinweise (an die Kriminalpolizeidirektion Esslingen unter 0711/3990-660), die zur Ergreifung der Täter führen, ist von privater Seite eine Belohnung in Höhe von 2.000€ ausgesetzt worden. [1]

Schockierende Bluttat
Eine Rentnerin wird in ihrer Wohnung ermordet. Nach der Tat vergeht sich der Mörder auch noch an der Leiche. Experten der Polizei analysieren das Verhalten des Täters – mit überraschendem Ergebnis. (e110.de)

Der Mord an der 79-jährigen Anna Saße ereignete sich am 13. Dezember 1997. Die Rentnerin lebte alleine in ihrer Wohnung in der Adolfstraße im Berliner Stadtteil Wedding. Der Mann, der an jenem Tag bei ihr klingelt, überwältigt die alte Dame, greift sie mit einem Küchenmesser an, würgt sie mit einer Strumpfhose und vergewaltigt sie. Anna Saße hat trotz erbitterter Gegenwehr gegen den Angreifer keine Chance, sie wird am nächsten Tag von ihrer Tochter, mit welcher sie verabredet war, erstochen aufgefunden. Einige Schubladen und Schränke sind durchwühlt, Schmuck und Bargeld fehlen, ansonsten wirkt die Wohnung absolut aufgeräumt. Dennoch hat der Täter verwertbares DNA-Material hinterlassen, ein DNA-Test der männlichen Bewohner des Hauses in der Adolfstraße bringt allerdings keinen Treffer. Im Internet findet man zu diesem grausamen Mord lediglich einen Artikel des Berliner Tagesspiegels aus dem Jahr 2001, ansonsten ist es still geworden um den Fall Anna Saße.

Ein Umstand, den die zuständigen Ermittler ändern wollen, indem sie sich 19 Jahre nach diesem abscheulichen Verbrechen noch einmal an die Öffentlichkeit wenden und auf die Hilfe der XY-Zuschauer hoffen. [1]

Blutige Attacke
Eine junge Frau wird von einem Mann angegriffen. Sie hat ihn noch nie gesehen – und doch hat er offenbar das Ziel sie zu töten. Immer wieder schlägt er mit einem Stein auf sie ein… (e110.de)

Der brutale Angriff geschah am Sonntag, den 24. Juli 2016, in Hallbergmoos (Landkreis Freising). Eine 33-jährige Reinigungskraft befand sich an diesem Tag gegen 8 Uhr morgens auf dem Weg von ihrer Arbeitsstelle in einem Hotel nach Hause, als sie von einem unbekannten, vermutlich betrunkenen, Mann unvermittelt in der Nähe ihres Appartements in der Karlstraße angegriffen wurde. Der etwa 25-35 Jahre alte Täter schlug bei diesem Angriff mit einem Stein mehrfach auf sein Opfer ein, bis es einer Nachbarin gelang ihn durch Schreien zu vertreiben. Er flüchtete über die Maximilianstraße in Richtung Ludwigstraße und ließ sein Opfer schwer verletzt zurück.

Die zuständige Kripo Erding wertet das Geschehen als versuchten Mord und hofft auf Hinweise durch die Zuschauer. Der Täter war etwa 180 cm groß und hatte dunkelblonde kurze Haare. Zur Tatzeit war er mit einer Jeans und einem grau-blauen T-Shirt bekleidet. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung in Höhe von 5.000€ ausgesetzt. [1] [2]

Ohne Rücksicht auf Verluste
Bei einem Banküberfall schießt der Täter einen Wachmann nieder, ein Querschläger trifft seine Angestellte. Doch damit nicht genug. Auf der Flucht fallen weitere Schüsse. (e110.de)

Quelle: Polizei Wien

Auch ein Fall aus Österreich wird in der morgigen XY-Ausgabe ein Thema der Sendung sein: Der Überfall ereignete sich am 27. Februar 2013 in einer Bankfiliale in Wien-Meidling. Gegen kurz vor 10 Uhr hatte der bewaffnete Täter die Bank betreten und – nachdem er einen niedrigen Bargeldbetrag erbeutet hatte – um sich geschossen. Der zwei Mal im Bauch getroffene 33-jährige Wachmann erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste notoperiert werden, eine 21-jährige Bankangestellte erlitt einen Steckschuss im Oberschenkel. Auf seiner anschließenden Flucht schoss der Täter noch auf mehrere Verfolger, die er aber zum Glück verfehlte.

Während der Tatbegehung trug der etwa 180cm große und schlanke Bankräuber einen Motorradhelm, eine orange Warnweste und einen grauen Overall. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2.000€ ausgesetzt. [1] [2] [3]

Weitere in der Sendung geplante Fälle

“Fall »Riconelly« am Mittwoch bei »Aktenzeichen XY«” (Gießener Allgemeine)

Sendetermin

Mittwoch, 14. Dezember 2016 – 20.15 Uhr – ZDF (Wiederholung: 00:00 Uhr – zdfneo)

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