Vorschau: Aktenzeichen XY am 16. Oktober 2013

Am Mittwoch, den 16. Oktober 2013, erwartet uns die nächste Ausgabe von Aktenzeichen XY … ungelöst mit folgenden Themen.

Tödlicher Streit – Zwei Männer verbluten im Hotel
Es ist ein entsetzliches Bild, das sich den Polizeibeamten in einem Hotel bietet. Überall klebt Blut – an den Wänden, an der Zimmertür, im Flur. Die Opfer: ein 37-jähriger und ein 20 Jahre alter Mann. Beide sind niedergestochen worden und verblutet. Die Kripo fahndet mit Hochdruck nach den Mördern. Vor allem in der Unterwelt …

Dieser Fall trug sich am 29. Dezember 2012 in einem Hotel in Frankfurt zu. Die beiden serbischen Staatsbürger waren durch Messerstiche in ihrem Hotelzimmer getötet worden. Der jüngere der beiden, der 20-jährige Marko J. aus Zemun, konnte sich noch aus dem 4. Stock zur Rezeption schleppen, verstarb aber später im Krankenhaus. Der 37-jährige Bojan R. aus Bor erlag seinen Verletzungen sofort.

Besondere Brisanz erhält dieser Fall dadurch, dass die beiden Opfer scheinbar selbst in kriminelle Machenschaften im Gebiet der organisierten Kriminalität verstrickt waren. So soll zumindest Bojan R. seit einiger Zeit von der Polizei wegen Heroinschmuggels im serbisch-bulgarischen Grenzgebiet observiert worden sein. Spekulationen gehen in die Richtung, dass die beiden einem montenigrinischen Drogenkartell in die Quere gekommen sein sollen.

Über den Fall berichteten u.a. mehrfach die Frankfurter Rundschau, FAZ, Bild und Focus.

Das Frankfurter Hotel Luxor wurde Tatort eines Doppelmordes (c) dapd
Hotel Luxor in Frankfurt – Tatort eines Doppelmordes
(c) dapd

Böser Schatten – Frau nach Kirmes-Besuch verfolgt und vergewaltigt
Eigentlich sollte es nur ein kurzer Abendspaziergang über die Kirmes werden. Doch auf dem Heimweg fühlt sich eine 55-jährige Frau plötzlich verfolgt. Und tatsächlich: Als sie um eine Ecke biegt, wird sie von hinten angefallen und bedroht. Der Angreifer: ein Sex-Täter, der sein hilfloses Opfer auf einen verlassenen Spielplatz lotst …

In diesem Vergewaltigungsfall in Geesthacht ermittelte die Polizei im Sommer 2011 zunächst nicht-öffentlich, um das 55-jährige Opfer zu schützen. Erst im Oktober 2011 berichtete die Bergedorfer Zeitung dann über den Fall, der sich am 29. Mai 2011 nach dem Besuch des Geesthachter Frühjahrsmarktes zugetragen hatte.

Der etwa 35 Jahre alte Täter hatte der Frau auf ihrem Heimweg gegen 22.30 Uhr aufgelauert, sie mit einem Messer bedroht und sich dann an ihr vergangen. Der Tatverdächtige ist etwa 1,85 Meter groß, sehr dick, hat blaue Augen und einen dunklen Teint. Hinweise nimmt die Polizei Geesthacht (Markt 11) unter (04152) 80030 entgegen.

Wer kennt diesen Mann?
Wer kennt diesen Mann?
Quelle: Polizei Geesthacht

Mysteriöses Verschwinden – Mutter seit fünf Jahren vermisst
Nach einem Streit mit ihrem Mann verlässt eine Frau wutentbrannt das Haus. Dann kehrt sie noch einmal zurück, jedoch nur, um ihre persönlichen Dinge abzuholen. Begleitet wird sie von zwei unbekannten Männern. Obwohl die Frau verspricht, sich bei ihren halbwüchsigen Kindern zu melden, wartet die Familie seit fünf Jahren vergeblich auf ein Lebenszeichen. Die Polizei befürchtet ein Verbrechen. Doch immer wieder gibt es Anzeichen, dass die Vermisste noch am Leben sein könnte.

Vermisst wird die 44-jährige Sigrid P. aus Königswinter. Die aus dem Stadtteil Ittenbach stammende Mutter wurde am 14. Februar 2008 – dem Valentinstag – zuletzt gesehen, als sie nach einem Streit mit ihrem Ehemann in Begleitung zweier Männer ihre Kleidung und persönliche Gegenstände aus der gemeinsamen Wohnung abholte. Vieles spricht also für ein freiwilliges Verschwinden von Sigrid P.. Seit dem 14. Februar 2008 hat Sigrid P. keinerlei Kontakt zu Freunden oder der Familie aufgenommen.
Aus dem Jahr 2010 gibt es allerdings einen Hinweise, dass die Vermisste in Düsseldorf ein Verkehrsdelikt begangen haben soll. Um noch einmal auf den Fall aufmerksam zu machen, ist er nun Gegenstand in Aktenzeichen XY… ungelöst.

Die weiteren Themen:

Stromstöße in den Hals – Räuber-Duo überfällt Juwelier
Sie wollen Armringe für eine Hochzeit kaufen. Doch die beiden Kunden wecken sofort den Argwohn des Juweliers. Sie sehen bedrohlich aus und verhalten sich untypisch. Der Schmuckhändler ist allein im Geschäft und kann nichts unternehmen. Die Männer lassen sich teuren Schmuck zeigen. Plötzlich zücken sie einen Elektroschocker und jagen dem Juwelier Stromstöße in den Hals. Sie rauben wertvolle Schmuckstücke und verschwinden. Die polizeilichen Ermittlungen führen zunächst nicht weiter. Aber dann taucht ein Video auf, mit dem niemand gerechnet hat.

Ein „Schutzengel“ mischt sich ein – 16-Jährige für XY-Preis nominiert  
Eine 16-Jährige wird plötzlich zum Schutzengel. An einem Samstagabend beobachtet sie, wie ein junger Mann von vier extrem aggressiven Kontrahenten zusammengeschlagen wird. Das Mädchen überlegt nicht lange und kommt dem bewusstlosen Mann zu Hilfe. Jetzt ist die 16-Jährige für den XY-Preis 2013 vorgeschlagen.

 

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll in der Sendung am 16. Oktober darüber hinaus der Mord an einem 31-jährigen Ingenieur aus München behandelt werden. Dieser war am 28. Mai dieses Jahres mit seiner Verlobten auf dem Heimweg in der Erhardtstraße, als ein unbekannter Täter die Frau zunächst anspuckte, den Mann niederstach und dann in Richtung Corneliusbrücke flüchtete. Über den Fall berichtete u.a. die TZ, Focus und die SZ.

Sendetermin

Mittwoch, 16. Oktober 2013 – 20.15 Uhr – ZDF (Wiederholung: 00:45 Uhr – zdfneo)

ACHTUNG! Die Sendung wird um eine halbe Stunde verlängert, da der Fall Madeleine McCann noch mit aufgenommen wurde!

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