Vorschau: Aktenzeichen XY am 19. November 2014

Das neue XY-Logo Quelle: ZDF

Vor 12 Jahren übernahm Rudi Cerne die Moderation der Fahndungssendung “Aktenzeichen XY … ungelöst” von Butz Peters. Die 488. Ausgabe von XY am kommenden Mittwoch, den 19. November 2014, ist somit die 146. des ehemalige Eiskunstläufers. Vor der letzten Sendung wurde der 56-Jährige vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für seinen Einsatz für die innere Sicherheit die Bayerische Staatsmedaille verliehen. In der Begründung heißt es, dass Cerne der beliebteste TV-Fahnder Deutschlands sei, der es durch seine “überzeugende, sympathische und gewinnende Art [schaffe,] Zuseher zur aktiven Mithilfe bei der Aufklärung von Verbrechen zu motivieren.” BlogXY.de gratuliert und hofft, dass Rudi Cerne dieses auch in der 488. Ausgabe am kommenden Mittwoch schafft. Die Vorschau.

Profi-Räuber mit Hut-Tick – Unbekannter erbeutet Uhren im Millionenwert 
Am helllichten Tag überfallen zwei Männer ein Juweliergeschäft. Die Gegenwehr eines Wachmanns hindert die Täter nicht daran. Sie erbeuten wertvolle Uhren und flüchten mit einem Motorrad. Der Wortführer ist für die Polizei kein Unbekannter: Zwei Monate zuvor war er an einem anderen Überfall beteiligt. Bei seinen Taten trägt der Unbekannte immer einen Hut und geht eiskalt vor. Die Polizei vermutet, dass er auf Raubüberfälle spezialisiert ist und für die Taten extra aus dem Ausland anreist.

Die Tat ereignete sich am 21. Dezember 2013 bei einem Juwelier in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte. Die zwei Täter, welche mit einer Pistole und einem Beil bewaffnet waren, betraten gegen 14.30 Uhr das Geschäft, zwangen die Kunden sich auf den Boden zu legen und konnten mit mehreren hochwertigen Uhren entkommen. Zur Flucht nutzten sie ein schwarzes Motorrad Marke Honda, Modell 650 NX Dominator ohne Nummernschild. Mit diesem flüchteten sie Richtung U-Bahnhof  “Stadtmitte”, wo einer der beiden Täter mit der Beute verschwand.

Am 2. Januar 2014 wurden dann im Treptower Park mehrere verbrannte Gegenstände der Täter sichergestellt, so unter anderem das zur Tatausführung genutzte Beil, zwei umlackierte Motorradhelme und zwei sogenannte Borsalino-Hüte. Einer der Täter hatte einen solchen Hut bei der Tatausführung getragen. Um die beiden 185-190 cm großen – vermutlich osteuropäischen – Männer zu ermitteln, wendet sich das Raubkommisariat des LKA Berlin nun mittels XY an die Öffentlichkeit. [1]

Vergewaltigt und ermordet – Grausames Verbrechen an Studentin
Eine junge Frau kommt aus Bulgarien nach Deutschland, um hier zu studieren und sich eine berufliche Existenz aufzubauen. Alles läuft gut. Die 29-Jährige findet Freunde, ihr Uni-Abschluss steht kurz bevor. Dann wird ihre Leiche gefunden. Der Täter hat sie in einen Fluss geworfen. Wer ist der Mann, der die junge Frau vergewaltigt und ermordet hat?

Mariya N. († 29) Quelle: Privat
Mariya N. († 29)
Quelle: Privat

Die Leiche der 29-jährigen Bulgarin Mariya N. war am 7. Februar 2014 von Passanten am halleschen Neuwerk im dortigen Saalearm Mühlgraben entdeckt worden. Die BWL-Studentin, die gebürtig aus dem nordbulgarischen Pleven stammte, wurde vermutlich beim Joggen überfallen, vergewaltigt und erwürgt. Freunde berichteten, dass Mariya N. häufiger in der Dunkelheit gejoggt sei, da das Studium und ihr Nebenjob im Maritim-Hotel es nicht anders zugelassen hätten.

Mariya N. wurde am 9. März 2013 in ihrem Heimatdorf im Kreise ihrer Familie und engster Freunde beigesetzt. Laut Fahndungsplakat ist die Polizei inzwischen mehr als 1.400 Hinweisen nachgegangen, benötigt aber dennoch weiterhin die Hilfe der Öffentlichkeit. Vor allem wird noch der auffällige Schlüssel von Mariya N. vermisst. Besonders markant hierbei ist ein recht großer lila Plüschhase, welcher als Anhänger diente. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters im Mordfall Mariya führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000€ ausgesetzt. [1] [2]

Flucht übers Dach – Ehepaar im eigenen Haus gefangen
Zwei Vermummte stürmen ein Haus, überwältigen ein Ehepaar. Rücksichtlos schlagen sie auf den Mann ein. Sie wollen Geld und Schmuck, fragen immer wieder nach einem Tresor. Doch den gibt es hier nicht. Schließlich sperren Sie ihre Opfer in ein Dachzimmer. Verzweifelt versucht das Ehepaar, über das Dach zu entkommen.

Dieser Fall ereignete sich am 30. Januar 2014 in Nammen, einem Ortsteil von Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke, NRW).  Das Haus des Rentnerehepaares hat zwei Klingeln, wovon eine in der Regel nur von Familienmitgliedern genutzt wird. Daher öffnete der 74-jährige Hausherr auch völlig arglos die Tür, woraufhin er sofort von zwei vermummten Tätern niedergeschlagen wurde. Nachdem die beiden Täter die Ehefrau überwältigt hatten, fragten sie nach Bargeld sowie dem nicht existierenden Tresor und sperrten ihre Opfer schließlich auf dem Dachboden ein. Nachdem sie das Haus durchsucht hatten, konnten sie mit Bargeld und Teilen eines Silberbestecks entkommen.

Der Ehemann schafft es derweil aus dem Dachfenster zu klettern, sich an einer Regenrinne herunter zu lassen und Hilfe zu holen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass einer der Täter das Haus zwei Tage zuvor wohl bereits ausspioniert hatte. In Aktenzeichen XY … ungelöst wird den Zuschauern am kommenden Mittwoch ein Phantombild präsentiert. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung in Höhe von 3.000€ ausgesetzt. [1]

Bis dato ohne nähere Angaben:

Einbruch in Auktionshaus – Täter nutzt Sicherheitslücke aus
Das Auktionshaus in der Innenstadt ist mit mehreren Alarmanlagen ausgestattet. Zwei Sicherheitsdienste kümmern sich um das Objekt. Jeden Abend wird das mächtige Rollgitter vor dem Eingang herabgelassen. Und die nächste Polizeiwache befindet sich gleich um die Ecke. Trotzdem: Es gibt eine Schwachstelle. Und der Mann, der hier im Sommer 2013 große Beute macht, kennt sie genau.

“Sie sind festgenommen!“ – Dreiste Räuber geben sich als Kripo aus
Abends um acht klingelt es bei einer jungen Frau an der Haustür. Zwei Kriminalbeamte fordern Einlass. Gegen die Frau sei Anzeige erstattet worden. Es gehe um ein schweres Verbrechen. Die Frau fällt aus allen Wolken und lässt sie ein. Doch als die Männer Kabelbinder hervorholen, wird ihr klar: Hier stimmt was nicht. Aber es ist bereits zu spät.

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll des Weiteren im Rahmen der Sendung eine Vermisstenfahndung ausgestrahlt werden. Seit Dezember 2013 wird der 66-jährige Anton Thanner aus Neukirchen b. hl. Blut (Landkreis Cham, Bayern) vermisst. Ein Freund hatte ihn am 27. Dezember als vermisst gemeldet, da er wie zuvor verabredet am 21. Dezember Anton Thanners Auto in Cham-Janahof abgeholt und seitdem nichts mehr von ihm gehört hatte. Vom Vermissten fehlt bis heute jede Spur. Anton Thanner ist 173cm groß, hat eine normale Statur, trägt einen dünnen, weißen Vollbart mit Oberlippenbart und eine Vollglatze. Auf der Suche nach dem Vermissten wendet sich die Polizei nun an die ZDF-Zuschauer. [1] [2]

Sendetermin

Mittwoch, 19. November 2014 – 20.15 Uhr – ZDF (Wiederholung: 00:45 Uhr – zdfneo)

 

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