Vorschau: Aktenzeichen XY am 5. Februar 2014

Am morgigen Mittwoch, den 5. Februar 2014, bittet Rudi Cerne die Zuschauer wieder um Mithilfe in einigen brutalen und bis heute ungeklärten Fällen. Ein besonders tragischer Fall hat sich in Fechenheim zugetragen, dort wurde ein Angler so brutal zusammengeschlagen, dass er sich von den Folgen nicht mehr erholen sollte. Ein Ausblick auf die morgige Sendung.

Überfall auf Angler – Opfer stirbt an Verletzungen 
Das Mainufer ist ein beliebter Ort für Angler. Auch ein 66-jähriger Rentner zählt dazu. Am liebsten angelt er nachts. Doch eines Tages kehrt er von seinem Ausflug an den Fluss nicht zurück. Ein Radfahrer findet ihn schließlich bewusstlos und blutüberströmt am Ufer. Alles sieht nach einem Verbrechen aus. Doch was genau passiert ist, weiß die Kripo bis heute nicht. Denn das Opfer stirbt an den Folgen, ohne noch einmal zu sich gekommen zu sein.

Wer tötete Dieter G. († 66) Quelle: FNP
Wer tötete Dieter G. († 66)?
Quelle: FNP

Am 28. April 2007 wurde Dieter G. morgens um 9 Uhr am Fechenheimer Mainufer aufgefunden. Der 66-jährige leidenschaftliche Angler lag in der Nähe des Leinpfades und hatte massive Kopfverletzungen durch Schläge mit einem stumpfen Gegenstand davon getragen. Die Spuren deuten darauf hin, dass am Tatort ein Kampf stattgefunden haben muss.
Dieter G. erlangte das Bewusstsein nur noch einmal wieder und starb 16 Monate nach der grausamen Tat im August 2008 in einem Pflegeheim. Kurz vor seinem Tod konnte er jedoch noch bruchstückhaft vom Überfall berichten.

Nun bittet die Kriminalpolizei die ZDF-Zuschauer um Hilfe. Wer hat am Freitag, den 27. April 2007 oder Samstag, den 28. April 2007 an der Carl-Ulrich-Brücke auf der Fechenheimer Mainseite auffällige Beobachtungen gemacht. Wer hat Dieter G. zuletzt lebend gesehen? Das Opfer war ca. 180cm groß und von kräftiger Statur. Er trug einen Oberlippenbart und hatte zum Tatzeitpunkt ein graues T-Shirt, eine grüne dreiviertellange Hose mit roten Hosenträgern und weiße Lederhalbschuhe an. Dieter G. war an den Unterarmen tätowiert. Die Kriminalpolizei vermutet den oder die Täter im Einbrecher- oder Hehlermilieu. Die Belohnung, welche zur Ergreifung der Täter führt, wurde inzwischen von 2.000€ auf 5.000€ erhöht.

Mord im Einfamilienhaus – Frau mit zwei Schüssen getötet
Eine berufstätige Ehefrau und Mutter zweier Kinder hat sich freigenommen, weil Möbel angeliefert werden sollen. Kaum jemand weiß, dass sie an diesem Tag allein zu Hause sein wird. Sie erledigt Einkäufe und bringt die Tüten noch ins Haus. Doch zum Auspacken ist keine Zeit mehr. Aus heiterem Himmel erschießt jemand die Frau. Die Kripo ist überzeugt: Das war ein Auftragsmord!

Fahndungsplakat BittnerBei diesem Fall handelt es sich um den Mord an der 47-jährigen Sabine Bittner aus Wolfsburg-Reislingen. Die Familienmutter wurde am 29. November 2012 mit zwei Genickschüssen in ihrer Küche getötet.

Einen empfehlenswerten und sehr ausführlichen Bericht über die Tat, mögliche Motive, Ungereimtheiten bei den Ermittlungen und Tatverdächtige gibt es bei stern.de.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Mörders von Sabine Bittner führen, ist eine Belohnung in Höhe von 20.000€ ausgesetzt.

Erbitterter Kampf – Lehrerin entkommt nur knapp brutalem Sex-Täter
Eine 38-jährige Lehrerin beschließt an einem strahlend schönen Sommertag, mit dem Fahrrad zur Freundin zu fahren. Die Strecke ist relativ lang – etwa 35 Kilometer – dafür aber umso idyllischer. Der Radweg führt am Fluss entlang. Plötzlich wird die Fahrt auf schreckliche Weise unterbrochen …

Fahndungsplakat AltenstadtDie Tat ereignete sich am 17. August 2012. Die 38-jährige war auf dem Illerdamm in Altenstadt (Kreis Neu-Ulm) unterwegs, als sich ihr ein unbekannter Mann in den Weg stellte und sie mit einem Messer bedrohte. Im weiteren Tatverlauf warf der Täter die Frau zu Boden und zerriss ihre Kleidung. Beim dramatischen Kampf drückt der Mann die Lehrerin mehrfach mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche der Iller. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt, bei dem die Frau dem Mann schließlich das Messer aus der Hand schlagen und ans andere Ufer schwimmend entkommen kann. Der Täter ist komplett durchnässt und flüchtet in die entgegengesetzte Richtung. Er wird noch mehrfach von Zeugen gesehen bevor sich seine Spur verliert.

Auch aufgrund dieser Aussagen kann jedoch ein Phantombild angefertigt werden. Die Polizei hat in diesem Fall eine Belohnung von 3.000€ ausgesetzt. Eine offizielle Pressemitteilung des Polizeipräsidium Schwaben Süd / West findet sich hier.

Geiseln im eigenen Haus – Räuberduo erbeutet wertvollen Schmuck
Als eine Hausbesitzerin mit ihrem Enkel heimkommt, steht sie plötzlich zwei maskierten Männern gegenüber. Es folgt eine stundenlange Tortur, unter der besonders der achtjährige Junge zu leiden hat. Die Männer haben es auf den Inhalt der Tresore abgesehen. Doch die Schlüssel hat der Hauseigentümer. Gefesselt müssen die Opfer warten, bis er nach Hause kommt. Die Täter erbeuten eine größere Menge wertvollen Schmuck und kostbare Uhren. Als die Räuber mit dem Wagen ihrer Opfer flüchten wollen, erleben sie eine böse Überraschung…

Dieser Fall ereignete sich am 29. Oktober 2012 in Homburg-Wörschweiler. Laut sr-online.de drangen zwei bewaffnete und maskierte Täter gegen 18.30 Uhr in das Haus an der Limbacher Straße ein. Dort hielten sie die 73-jährige Hausbesitzerin und ihren 8-jährigen Enkel in Schach. Gegen 19.45 Uhr kam auch der 78-jährige Ehemann nach Hause. Auch er wurde überwältigt, bedroht und gefesselt.

Die Täter flüchteten mit hochwertigem Schmuck und dem Fahrzeug der Opfer. Dieses wurde später auf einem Park&Ride Parkplatz an der B423 wieder aufgefunden. Die 73-jährige Rentnerin erlitt beim Überfall schwere Verletzungen. Die beiden Täter trugen Sturmhauben mit schmalen Sehschlitzen, waren zwischen 175cm und 180cm groß und dunkel gekleidet.

Neben diesen auf e110.de angekündigten Programmpunkten, gibt es im Internet auch den Hinweis auf zwei weitere Fälle, die morgen in XY behandelt werden sollen. Zum einen soll die Fahndung nach einem Mann ausgestrahlt werden, der am 2. Mai 2013 im Münchner Fasanengarten eine 30-jährige Frau vergewaltigt hat. Ein Phantombild ist bei merkur-online.de zu sehen.

Darüber hinaus bittet die Kripo Nürnberg um Mithilfe im Fall der 85-jährigen Anneliese Morchutt. Die alte Dame war am 23. Juni 2013 in ihrer Wohnung getötet worden und die Täter mit wertvollem Schmuck – u. a. eine Damenrolex Modell Oyster Perpetual Date – entkommen. Sie hatten die ehemalige Kneipenwirtin gefesselt und geknebelt, woran sie schließlich erstickt war. Die Kripo hat die Belohnung für den Hinweis, welcher zur Aufklärung des Falles führt, inzwischen auf 10.000€ erhöhrt und erhofft sich nun Hilfe aus der Bevölkerung.

Sendetermin

Mittwoch, 5. Februar 2014 – 20.15 Uhr – ZDF (Wiederholung: 00:45 Uhr – zdfneo)

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