Vorschau: Aktenzeichen XY am 6. März 2019

Der Mord an Gerd Michael Straten aus Koblenz erregte bundesweit Aufmerksamkeit

Der 59-jährige Obdachlose Gerd Michael Straten, der in den 1990er Jahren noch als Kunsthändler gearbeitet hatte und bereits seit einigen Jahren auf dem Koblenzer Hauptfriedhof lebte, legte großen Wert auf sein Äußeres, besuchte gerne Bibliotheken und Cafés und war im Stadtbild bekannt. Am 23. März 2018 wurde er enthauptet aufgefunden. Der Mord erschütterte ganz Deutschland und ist bis heute ungeklärt. Nun erhoffen sich die Ermittler am morgigen Mittwochabend Hinweise durch die ZDF-Zuschauer, um den brutalen Mord an Gerd Michael Straten endlich aufklären zu können. Die Vorschau.

Grausames Verbrechen am Friedhof
Der Obdachlose war stets freundlich, ruhig und ging Konflikten aus dem Weg. Trotzdem wurde er Opfer eines brutalen Verbrechens – was steckt dahinter? (zdf.de)

Quelle: Polizei

Am 23. März 2018 wurde der 59-jährige Gerd Michael Straten tot auf dem Koblenzer Hauptfriedhof aufgefunden. Der Obdachlose, der häufig auch außerhalb Koblenz’ und im benachbarten Ausland unterwegs war und dort Pfandflaschen sammelte, war enthauptet worden. Zuletzt lebend gesehen wurde Gerd Michael Straten, der wenig Alkohol trank und nicht dem Klischee eines Obdachlosen entsprach, einen Tag zuvor, am 22. März 2018 gegen 18.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt verließ er gemeinsam mit einem Bekannten das Café Baristaz am Koblenzer Hauptbahnhof.1)POL-PPKO: Soko Hauptfriedhof stellt Fall in Aktenzeichen XY vor aus: Presseportal.de, abgerufen am 05.03.2019
Da die Tat bis heute ungeklärt ist, bittet die zuständige Kriminalpolizei Koblenz nun die Aktenzeichen XY – Zuschauer um Mithilfe und fragt, wer den 59-Jährigen, der in den 1990er Jahren noch als Kunsthändler gearbeitet hatte, näher kannte oder am Tag seines Verschwindens gesehen, und sich bisher nicht als Zeuge gemeldet hat.2)«Aktenzeichen XY»: Enthauptung von Obdachlosen als Thema aus: Welt.de, abgerufen am 05.03.2019

Drei Räuber auf der Flucht
Ein chinesischer Gastwirt wird spätabends im Garten seines Hauses überfallen und verletzt. Auf der Flucht lassen die drei Täter allerdings einige Dinge zurück. (zdf.de)

Der Raubüberfall ereignete sich am 23. September 2018 im niederbayrischen Plattling (Landkreis Deggendorf). Gegen 23.20 Uhr hatte der Mann, der in der Franz-Xaver-Saller-Straße wohnte, in seinem Garten nach dem Rechten gesehen, als er von drei maskierten Männern überfallen wurde. Einer der Täter bedrohte den 45-Jährigen mit einer Pistole, ein weiterer verletzte ihn mit einem Messer leicht im Bauchbereich. Anschließend erbeuteten die Täter einen hohen dreistelligen Betrag und das Handy des Opfers und konnten zu Fuß entkommen. Der 45-Jährige musste anschließend aufgrund seiner Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden, welches er aber noch in derselben Nacht verlassen konnte.

Die Täter werden auf 18 – 22 Jahre geschätzt, sie waren etwa 180 cm groß, schlank und trugen schwarze Sturmhauben. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung in Höhe von 3.000€ ausgesetzt.3)Brutaler Raubüberfall wird Thema bei “Aktenzeichen XY” aus: idowa.de, abgerufen am 05.03.2019.

Perfider Überfall
Ein Autofahrer reagiert auf die Hilferufe eines Unbekannten. Er stoppt seinen Wagen, steigt aus und wird im nächsten Moment niedergeschlagen und beraubt. (zdf.de)

Quelle: Polizeidirektion West

Am 2. Januar 2018 befuhr das spätere Opfer mit seinem PKW die Berliner Straße im brandenburgischen Wustermark (Landkreis Havelland). Dort wurde er auf einen winkenden, neben einem roten Auto stehenden Mann aufmerksam, welcher augenscheinlich eine Panne zu haben schien. Nachdem der Mann angehalten hatte um zu helfen, wurde er unvermittelt vom vermeintlich Hilfesuchenden angegriffen, ins Gesicht und in die Rippen geschlagen und zurück in sein Fahrzeug gedrängt. Dort ergriff der Täter die auf dem Beifahrersitz liegende Brieftasche des Opfers und konnte mit dem darin enthaltenen Bargeld in dem roten PKW Richtung Elstal entkommen.4)Raub nach vorgetäuschter Notlage – Polizei sucht nach Täter aus: polizei.brandenburg.de, abgerufen am 05.03.2019

Das Opfer musste anschließend ins Krankenhaus in Nauen eingeliefert werden. Die Polizei fragt nun die ZDF-Zuschauer, wer zur Tatzeit auffällige Beobachten im Bereich des Tatorts gemacht hat. Außerdem konnte aufgrund der Beschreibungen des Opfers ein Phantombild erstellt werden, welches Rudi Cerne und der zuständige Ermittler im Studio den Zuschauern präsentieren werden.5)Polizei sucht Täter bei „Aktenzeichen XY…ungelöst” aus: maz-online.de, abgerufen am 05.03.2019

Grusel-Fund an der Autobahn
Waldarbeiter entdecken eine skelettierte Leiche. Eine harte Nuss für die Kripo, denn ihre Identität konnte bis heute nicht ermittelt werden. (zdf.de)

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen

Vor über 30 Jahren, am 21. Juni 1988, entdeckten Waldarbeiter in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle Friedberg der A5 im Rosbacher Stadtwald (Wetteraukreis / Hessen) eine bis heute nicht identifizierten und bereits skelettierten Leichnam. Aufgrund des starken Verwesungszustands der Leiche war zum damaligen Zeitpunkt die Ermittlung einer Todesursache oder weiterer Informationen zu den in einem Wassergraben liegenden sterblichen Überresten nicht möglich. Erst im Jahr 2017 wurde der Fall durch die Kriminalpolizei Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen mithilfe neuester wissenschaftlicher Methoden neu aufgerollt. Dem Institut für Rechtsmedizin in Gießen gelang es daraufhin, aus einem Zahn des Skeletts DNA zu gewinnen, so dass sich die zuständigen Behörden nun am morgigen Mittwochabend mit neuesten Erkenntnissen an die XY-Zuschauer wenden können.

Aus den Untersuchungen ergab sich das folgende Personenprofil

  • schlanke Frau im Alter von 25 – 35 Jahren geboren zwischen 1953 und 1963
  • mittelbraune, gelockte Haare
  • zuletzt Trägerin eines goldfarbenen Ohrsteckers
  • etwa 1,65 m groß
  • Schuhgröße: 34-35
  • 17 Zahnfüllungen (überwiegend Silberamalgam)
  • Ausgeprägter Vorbiss
  • Blutgruppe A
  • Aufgewachsen in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine
  • In der Pubertät ggfs. Ortswechsel in südliche Alpenregionen, z. B. Schweiz oder Norditalien
  • lebte längere Zeit in Indien oder anderen meeresnahen, südasiatischen Regionen
  • Rückkehr nach Mitteleuropa / Deutschland Mitte 1988
  • Keine Drogenkonsumentin

Quelle: Presseportal.de

Darüber hinaus gelang es Spezialisten der Hochschule Mittweida aus den sterblichen Überresten und den gewonnenen Informationen eine Gesichtsweichteilrekonstruktion zu erstellen. Die zuständigen Ermittler fragen nun, wer Angaben zu der beschriebenen Person oder ihrer Identität machen kann

Schock in der Mittagspause
Während die Mitarbeiter im Juweliergeschäft Mittagspause machen, stürmen plötzlich maskierte Räuber herein, obwohl das Geschäft abgeschlossen war. (zdf.de)

Am 27. Juni 2018 überfielen drei unbekannte Männer den Juwelier Michaels im nordrhein-westfälischen Dinslaken. Gegen 13.40 Uhr hatten zwei der Täter das Juweliergeschäft betreten, die Mitarbeiter mit einem Reizstoffsprühgerät bedroht und sie gezwungen, sich auf den Boden zu legen. Im Anschluss verschafften sie sich Zugang zu einem Tresor und konnten mit Schmuck, Uhren, Gold und Diamanten in einem schwarzen Renault entkommen. Obwohl eine Belohnung in Höhe von 10.000€ ausgesetzt wurde, blieb der Raubüberfall bis heute ungeklärt, so dass sich die zuständige Kripo nun am morgigen Mittwochabend an die Fernsehzuschauer wendet.

Sendetermin

Mittwoch, 6. März 2019 – 20.15 Uhr – ZDF (Wiederholung: 23:15 Uhr – ZDFneo)

 

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