Vorschau: Aktenzeichen XY am 8. Februar 2017

Zwei brutale Verbrechen aus Köln sind Thema der morgigen XY-Ausgabe

Helmut Hahn wurde in seinem “Veedel” in Köln-Dellbrück wegen seiner ruhigen und ausgeglichenen Art geschätzt. Am 9. Mai 2016 wurde der 98-jährige Senior von seinem Sohn dann in seiner Wohnung tot aufgefunden. Die Obduktion ergab, dass Helmut Hahn aufgrund von Gewalteinwirkungen gegen den Oberkörper verstarb – er wurde ermordet. Diesen und andere erschütternde Fälle präsentiert Rudi Cerne am morgigen Mittwoch in der Februar-Ausgabe 2017 von Aktenzeichen XY … ungelöst. Die Vorschau.

Schrecklicher Fund in Wohnung
Ein Mann findet seinen Vater leblos in dessen Wohnung. Auf den ersten Blick deutet nichts auf ein Verbrechen hin. Doch bei der Obduktion kommt die ganze Wahrheit ans Licht. (zdf.de)

Helmut Hahn († 98)
Quelle: Polizei Köln

Der Mord am 98-jährigen Helmut Hahn ereignete sich am 9. Mai 2016. An diesem Montag hatte der Rentner vormittags im Kölner Stadtteil Dellbrück noch einige Erledigungen gemacht. Zunächst war er von seiner Wohnung in die rund 400 Meter entfernte Dorotheen-Apotheke gegangen und hatte dann das Grab seiner Frau auf dem Dellbrücker Friedhof besucht. Zuletzt lebend gesehen wurde der 98-Jährige dann in Höhe einer SB-Tankstelle an der Hatzfeldstraße. Was an jenem Tag in der Wohnung des alten Mannes geschah, ist bis heute ungewiss: Helmut Hahn wurde am Nachmittag von seinem Sohn tot aufgefunden – er starb an Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper. Am Tag seines Todes war der etwa 180 cm große Mann mit einer beigen Hose, einem rot-grün-weiß kariertem Hemd und einer beigen hüftlangen Jacke bekleidet. Außerdem trug Helmut Hahn auffällige Hosenträger mit Blumenmotiv, einen dunklen Hut und führte seinen Gehstock mit sich.

Die Polizei wendet sich mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

  • Wer hat Herrn Hahn an jenem Montag im Stadtteil Dellbrück gesehen?
  • War der Senior alleine unterwegs, oder war er in Begleitung?
  • Wer hat im Bereich der Dellbrücker Hauptstraße, Hatzfeldstraße und im Umfeld der dortigen “SB-Tankstelle” verdächtige Feststellungen gemacht, die mit dem Tötungsdelikt in Verbindung stehen könnten?
Quelle: Polizei Köln

Obwohl die Polizei Phantombilder veröffentlichte und einen Tatverdächtigen festnehmen konnte, blieb die Tat ungeklärt – eine Tatbeteiligung konnte man dem durch eine Zeugin identifizierten Mann nicht nachweisen.

Daher wenden sich die zuständigen Ermittler nun bundesweit an die ZDF-Zuschauer. Helmut Hahn hatte vier Kinder, sieben Enkel und fünf Urenkel; seine Familie hat für Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes an Vater, Groß- und Urgroßvater führen, eine Belohnung in Höhe von 11.500€ ausgesetzt. [1] [2]

Räuber unmaskiert fotografiert?
Der Security-Mann eines Juweliers macht Fotos von verdächtigen Passanten. Kurz darauf wird der benachbarte Juwelier überfallen. Waren es dieselben Männer? Einiges spricht dafür. (zdf.de)

Der Raubüberfall ereignete sich am Gründonnerstag, den 24. März 2016, im Münchener Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. Gegen 10.50 Uhr betraten zwei Männer das Juweliergeschäft in der Leonrodstraße und forderten vom Ladenbesitzer Bargeld. Dabei bedrohte einer der beiden Täter den zum Tatzeitpunkt 49-jährigen Goldschmied mit einem Messer. Mit ihrer Beute in Höhe von 500€ flüchteten sie anschließend in Richtung Artilleriestraße.

Eine besondere Wendung erhielt der Fall, als sich Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes bei der Polizei meldeten, welche für einen Juwelier auf der Maximilianstraße arbeiten. Diese hatten zwei Tage vor dem Überfall in Neuhausen-Nymphenburg drei Männer beobachtet und im Bereich des Opernpalais fotografiert, welche sich auffällig verhalten hatten. Einzelne Kleidungsstücke bei zwei Verdächtigen waren dabei identisch mit denen, welche die Täter beim Überfall in der Leonrodstraße trugen. Die Fotos wurden daraufhin zur Veröffentlichung freigegeben und werden am morgigen Mittwoch auch den XY-Zuschauern gezeigt. [1 mit Fotos] [2]

Tod nach Raubüberfall
Es ist mitten am Tag, als die 77-Jährige zu Hause von drei unbekannten Männern überfallen und misshandelt wird. Die Beute: fast nichts. Zwei Monate später stirbt die Frau. (zdf.de)

Wer kennt diese Männer?
Quelle: Polizei Köln

Gegen 14 Uhr klingelten am Sonntag, den 1. Mai 2016, drei bisher unbekannte Täter am Haus der Seniorin im Kölner Stadtteil Porz-Lind. Als die 77-Jährige die Tür öffnete und fragte, wie sie helfen könne, schlug einer der Männer unvermittelt auf sie ein. Daraufhin fesselten die Täter ihr Opfer und traten dabei mehrfach auf die am Boden liegende Frau ein. Nachdem die Täter das Haus durchsucht hatten, konnten sie mit einer geringen Menge Bargeld fliehen. Ein 29-jähriger Paketbote fand die schwerverletzte ältere Dame, welche daraufhin in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Tatverdächtigen sind vermutlich osteuropäischer Herkunft und waren etwa 28-35 Jahre alt. Sie trugen zum Tatzeitpunkt blaue Sporthosen und dunkle Pullover. Einer der Räuber trug Turnschuhe mit roten Sohlen. Auf ihrer Flucht wurden die Täter von einer Überwachungskamera eines Firmengeländes im dortigen Industriegebiet am Torfweg gefilmt. Dennoch konnten die Tatverdächtigen bis heute nicht ermittelt werden, so dass sich die zuständige Polizei Köln nun an die ZDF-Zuschauer wendet und fragt, wer die abgebildeten Männer kennt oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann. [1] [2]

Grausamer Mord
Ein junger Familienvater wird ermordet. Seine Leiche liegt am Rande eines abgelegenen Parkplatzes. Der Mord gleicht einer Hinrichtung. Was steckt dahinter? (zdf.de)

René A. († 29)
Quelle: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost

Am 26. Dezember 2015 wurde zwischen den Gleisen der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn und dem dortigen Freibad “Stillinge” die Leiche des 29-jährigen René A. aufgefunden. Der Mann aus dem Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz wurde vermutlich bereits am 22. Dezember 2015 ermordet. An diesem Tag wurde auch das ausgebrannte Auto des Opfers, ein schwarzer Ford Focus Kombi mit dem Kennzeichen WB – RG 2011, im Bereich des hinteren Tiergarten in Dessau aufgefunden. Außerdem wurden an diesem Tag von Spaziergängern in der Nähe des Leichenfundortes eine Matratze, eine Metallspüle und Verpackungsmüll gefunden und fotografiert. Sehr wahrscheinlich hat das Opfer am Tag seines Todes eine größere Summe Bargeld mit sich geführt.

Folgende konkrete Fragen richten Staatsanwaltschaft und Polizei an die Öffentlichkeit:

  • Welche Lebensgewohnheiten sind zu René A. bekannt?
  • Womit bestritt René A. seinen Lebensunterhalt?
  • Wo und unter welchen Umständen wurde René A. im Zeitraum vom 20. bis 22. Dezember 2015 gesehen?
  • Welche Personen- und Fahrzeugbewegungen sind am 22. Dezember an den Stillingen und im Hinteren Tiergarten festgestellt worden?
  • Wer kann Angaben zur Ablage  und Herkunft der am 22.12.15 festgestellten Matratze, Metallspüle und des Verpackungsmülles machen?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib der im Bild dargestellten Metallspüle machen?
  • Wer kann Angaben zur Ablage und Herkunft der am 26.12.15 am Leichenfundort festgestellten Gemüsescheiben und der E-Shisha machen?
  • Wer kann Angaben zu dem ausgebrannten Pkw Ford Focus, amtliches Kennzeichen WB-RG 2011, machen? Wo ist dieser am 22. Dezember 2015 gesehen worden?
  • Wer kann Angaben zum Erwerb oder der Verwendung des Brandbeschleunigers machen?
  • Wer hat am Abend des 22. Dezember im Bereich des Tiergartens, der Ludwigshafener Straße (Tannheger Brücke) bzw. der Einfahrt in den Tiergarten an der B 185 eine oder mehrere Personen gesehen, die durch stark verschmutztes Schuhwerk aufgefallen sein könnten?

Quelle und Bilder: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost – Pressemitteilung Nr.: 097/2016

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000€ ausgesetzt. [1] [2] [3]

Mit Messern bedroht
Vier junge Leute machen einen nächtlichen Ausflug zu einem Aussichtspunkt. Dort stürzen sich zwei bewaffnete Männer auf die Gruppe. Plötzlich ist eines der Opfer verschwunden. (zdf.de)

Quelle: Polizei Hildesheim

Der Überfall ereignete sich am 4. Juli 2015 am Hildesheimer Panoramaweg. Drei Männer und eine Frau im Alter von 38-42 Jahre beschlossen an jenem Abend bei sommerlichen Temperaturen noch den Blick über die Stadt zu genießen. Dort wurden sie von zwei unbekannten Männern aus ihrem Auto – einem schwarzen Jeep – gezerrt und mit Messern bedroht. Mit den Wertgegenständen ihrer Opfer flüchteten die Täter vermutlich in einem schwarzen PKW. Noch in derselben Nacht versuchte dann ein Mann, ein geraubtes iPhone in der Hildesheimer Innenstadt zu verkaufen. Laut Polizeiangaben sprach der etwa 20-30 Jahre alte und korpulente Mann mit schwarzen, kurzen Haaren dabei möglicherweise algerisch. Außerdem veröffentlichte die Polizei ein Phantombild eines der Räuber vom Panoramaweg. Der etwa 25-30 Jahre alte Mann hatte eine athletische Figur, war 175-180 cm groß und wirkte sehr gepflegt. Er trug eine schwarze Strickmütze und hatte Ähnlichkeit mit dem Rapper Tupac Shakur.

Die zuständige Hildesheimer Kripo erhofft sich, nachdem der Fall auch gut 1 1/2 Jahre nach der Tat noch ungeklärt ist, am morgigen Mittwoch nun Hinweise von den XY-Zuschauern. [1] [2]

Weitere in der Sendung geplante Fälle

“Fall Timo Kraus – “Aktenzeichen xy … ungelöst” sucht nach vermisstem HSV-Manager” (focus.de)

Sendetermin

Mittwoch, 8. Februar 2017 – 20.15 Uhr – ZDF (Wiederholung: 00:00 Uhr – zdfneo)

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2 Kommentare

  1. Hallo
    Mein Name ist Bennsir Wissem aus Saarbrücken.
    Habe ihre Sendung angeschaut (ZDF Neo ) 09_02_2017 . der Fall von Köln_ Dellbrück und das geht um Mord( Herr Helmut) habe die Fantom Bild erkennt und durch Fernseher fotografiert . ich habe alles notiert, und habe Euch angerufen unter 0221_2290 ( Kripo Köln) nachher habe meine Freundin angerufen und ihr erzählt dass ich den verdachte killer kenne. Danach habe ich der Verdachts Person in Internet Kaffee malstatt Saarbrücken persönlich fotografiert und die krippo von Saarbrücken angerufen und die informiert.
    Die haben meine Anzeige genommen! Als ich eine Kopie Von die Anzeige verlangte , wollten mir nicht geben!!.
    Habe Euch schon informiert dass ich die Kripo hier nicht vertraue da ich schlechte Erfahrung mit denen habe!!.
    Ich freut mich mich persönlich zu kontaktieren und mich mit neuigkeiten über die Sache informieren!
    Ich bedanke mich.

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