XY-Fall im Juli 2015 – Spektakuläre Raubserie wohl gelöst

Eingeleitet wurde die Pressekonferenz, zu der die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main und die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg am gestrigen Dienstag geladen hatten, mit einem Ausschnitt aus der XY-Sendung vom 15. Juli 2015. In dieser Pressekonferenz berichteten Staatsanwaltschaft und Polizei über die Ermittlungen und die Anklage gegen einen 45-jährigen aus dem Siegerland, der seit 2002 insgesamt 18 Banken und zwei Geschäfte ausgeraubt haben soll. Bereits im März hatte ein Sondereinsatzkommando den Familienvater in Erndtebrück festgenommen.

Der Täter, der seine Überfälle wohl allesamt mit täuschend echten Waffenattrappen begangen haben soll, erbeutete in über 15 Jahren mehr als 400.000€. Die Taten waren wohl die Folge einer Lebenslüge: Sein Jurastudium hatte der Mann nach 12 Semestern abgebrochen, Verwandte und Freunde aber stets im Glauben eines erfolgreichen Examens und eines Berufs bei einem Automobilhersteller gelassen. Redlich Geld verdient hatte der Beschuldigte jedoch nie, er lebte stets von den Einkünften aus seinen Raubüberfällen.1)Familienvater aus dem Siegerland soll Banken ausgeraubt haben aus: t-online.de, abgerufen am 08.08.2018

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